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Unser interne KI-Hackathon: Drei Lösungen für den Arbeitsalltag

Autorenbild: Dr. Ingo Keck
Dr. Ingo Keck
vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

Vor unserem ersten internen KI-Hackathon habe ich alle im Team gebeten, ihre Ideen vorher aufzuschreiben. Ich wollte nicht, dass wir am Donnerstag mit leeren Händen dasitzen. Mich hat interessiert, wie wir den tisix ai workspace besser in unsere tägliche Arbeit einbauen können, was uns bisher davon abhält ihn zu verwenden und welche Workflows uns wirklich Arbeit abnehmen würden. Ideen, die auch unseren Kunden helfen könnten, waren ausdrücklich willkommen.


Wir begleiten Unternehmen bei der Einführung von KI. Da wollten wir auch bei uns selbst genau hinschauen, wo es im Arbeitsalltag hakt.


Interner KI-Hackathon bei tisix.io.


So haben wir die Themen für den KI-Hackathon gefunden 

Damit die Beiträge vergleichbar werden, habe ich ein einfaches Muster vorgegeben: „Wenn ich X machen möchte, funktioniert es nicht, weil Y. Was ich eigentlich brauche, ist Z.“


So hat jede Person nicht nur aufgeschrieben, was sie stört, sondern auch, was sie stattdessen braucht.

Die Wunschliste war lang. Für den Hackathon haben wir uns auf die Fälle konzentriert, die im Team am häufigsten genannt wurden und die wir in der Kürze der Zeit umsetzen können. Wir hatten uns für unseren internen Hackathon insgesamt nur 5 Stunden eingeplant, das mussten wir bei der Umsetzung der Use Cases selbstverständlich bedenken. Bei Kunden dauert ein solcher Hackathon in der Regel länger.


Die Umsetzung von Workflows ist nur einer der Ziele. Eine wichtige andere Intention ist es, die Leute aus verschiedenen Abteilungen zusammen an einen Tisch zu bringen. Das schafft Einsicht und Verständnis untereinander für verschiedene Perspektiven. Manche Ideen entstehen daraus erst im Nachgang. Wichtig ist, dass auf diese Weise neues firmeninternes Wissen aufgebaut wird.


Beim KI-Hackathon arbeiten wir an 3 Workflows


Drei KI-Workflows, die aus dem Hackathon entstanden sind 

  • Donna, die persönliche Assistentin: Sie schickt morgens ein Update und abends einen Status zu Aufgaben, Fristen und Blockern.

  • Ticket Assistant: Aus einer Jira-ID und einem Prompt erstellt er Journal, Dokumentation und Code.

  • Projekt-Wissensgraph: Er hält das Wissen aus Projekten mit vielen Beteiligten aktuell.


Jede Lösung hat eine hauptverantwortliche Person, in unserem Fall jeweils der oder die Ideengeber/in. In einem kurzen Steckbrief wurde festgehalten, wie der Assistent heißt, welche Funktion er hat und wo man ihn findet. Hinzu kommt auch das Wissen, wie man ihn nutzen kann und wo die Grenzen liegen. In kleinen interdisziplinären Gruppen wurden die Assistenten umgesetzt und am Ende der Gruppe vorgestellt. Bis zu einer gemeinsam festgelegten Frist dokumentieren die Verantwortlichen die Lösungen und legen sie für alle Teammitglieder ab, sodass künftig alle Kolleginnen und Kollegen mit den neuen Assistenten arbeiten können.


Warum wir nicht alles im tisix ai workspace gebaut haben 

Nicht alle drei Lösungen sind im tisix ai workspace entstanden. Die Teams haben das Werkzeug genommen, das zur jeweiligen Aufgabe gepasst hat.

In Kundenprojekten gehen wir genauso vor: Zuerst schauen wir uns den Prozess an. Erst danach entscheiden wir, welches Werkzeug dafür sinnvoll ist. Mehr dazu steht in unserem Beitrag über die Prozessanalyse vor der KI-Einführung.


Wie sich ein KI-Hackathon auf andere Unternehmen übertragen lässt 

Das Format lässt sich auch in anderen Unternehmen einsetzen. Wir bereiten den Tag mit euch vor, moderieren ihn und begleiten eure Teams, bis aus den ausgewählten Anwendungsfällen erste funktionierende Lösungen werden. Hierfür sind keine Programmierkenntnisse erforderlich.


Wenn ihr so einen Tag mit eurem Team machen wollt, schreibt uns einfach an. Im ersten Gespräch klären wir, welche Fragen euch beschäftigen, wer dabei sein sollte und wie viel Zeit ihr einplanen wollt.



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