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KI ohne Vendor Lock-in: Deshalb ist eine Anbieterunabhängigkeit unvermeidbar

  • Autorenbild: Dr.-Ing. Timo Kannengießer
    Dr.-Ing. Timo Kannengießer
  • vor 12 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Einer der weltweit größten KI-Anbieter, Anthropic, hat kürzlich ihre neuesten Modelle abgeschaltet. Ausgelöst wurde die Maßnahme durch regulatorischen Druck rund um Sicherheitsbedenken bei leistungsstarken Modellen, durch US-Behörden, da diese Modelle beim Aufspüren von Systemlücken eingesetzt werden können. Aus Angst vor dem möglichen Einsatz zu Cyber-Angriffen musste der Anbieter deshalb Zugriffe für die Nutzer einschränken.  


Unternehmen stehen vor der Wahl sich auf einen KI-Anbieter zu beschränken oder eine Plattform zu wählen die einen Vendor Lock-In vermeidet

Was passiert, wenn geschäftskritische Workflows plötzlich nicht mehr funktionieren, weil der Zugang zu einem Modell gesperrt wird? Was, wenn die Preise sich verdoppeln?

Solche Entwicklungen sind selten planbar. Beschränkt sich ein Unternehmen auf die Nutzung eines KI-Anbieters, so entsteht eine Abhängigkeit, mit Auswirkungen auf Verfügbarkeit, Compliance und Kosten, die sogar ein Business-Risiko werden können. Unternehmen sehen sich dann mit erheblichem organisatorischem Aufwand und Herausforderungen konfrontiert, die sich durch ein DSGVO-konformes Multi-Modell-Setup im Vorfeld hätten vermeiden lassen.


Vendor Lock-in: Das Risiko wachsender KI-Abhängigkeit

Unter einem Vendor Lock-in versteht man, dass ein Kunde oder Unternehmen so stark an einen bestimmten Anbieter gebunden ist, dass ein Wechsel zu einer Alternative nur mit großem technischem, organisatorischem oder finanziellem Aufwand möglich ist. Häufig entsteht diese Abhängigkeit durch proprietäre Technologien, also herstellereigene Lösungen, die mit anderen Systemen nur schlecht oder gar nicht kompatibel sind. Arbeiten einzelne Abteilungen einmal mit einem System und haben sich darin eingearbeitet, fällt eine Umstellung in manchen Fällen schwer und ist mit Frust verbunden.


Mit dem tisix ai workspace bieten wir eine konkrete Lösung: 

  • Alle Modelle mit  üblichen API-Zugang können eingebunden werden, ohne Beschränkung auf einen Anbieter

  • Eure Daten können bei Vertragsende problemlos exportiert und übernommen werden


Wir helfen euch bei der internen Konzeption und Umsetzung einer KI-Strategie ohne Vendor Lock-In.

Denn KI ohne Vendor Lock-in ermöglicht es, das interne Wissen als Firmenasset zu behandeln und systematisch abzusichern.


Der Schlüssel dazu liegt in der Kombination mehrerer Prinzipien:

  • Daten verbleiben auf eigenen Servern oder in einer selbst verwalteten Cloud, sodass kein Firmenwissen an externe Anbieter abfließt.

  • Open-Source-Modelle laufen auf einer eigenen Infrastruktur oder in einer selbst verwalteten Cloud, was volle Kontrolle über Verfügbarkeit, Kosten und Weiterentwicklung sicherstellt

  • Durch eigenes Fine-Tuning oder Retrieval Augmented Generation (RAG) wird Firmenwissen gezielt in diese Modelle eingebunden, bleibt dabei intern und ist jederzeit portabel.

  • Offene Standards und Schnittstellen sorgen dafür, dass ein Wechsel der Plattform möglich bleibt, ohne Daten oder aufgebautes Wissen zu verlieren.


Wie EU-Server und kontrollierbare Datenflüsse DSGVO-Konformität sichern

Ein Lock-in ist nicht nur ein Kosten- oder Innovationsproblem, sondern oft ein Datenschutzproblem: Wenn du nicht sauber wechseln kannst, bist du auch bei regulatorischen Anforderungen weniger handlungsfähig, darunter bei neuen gesetzlichen oder politischen Vorgaben.


Für eine belastbare Lösung gehören daher dazu:

  • DSGVO-konforme Verarbeitung (Rechtsgrundlagen, Zweckbindung, Löschkonzepte)

  • EU-Server / EU-Datenhaltung, um Datenzugriff und Rechtsraum zu kontrollieren

  • Rollen- & Rechtekonzepte plus Protokollierung für Nachvollziehbarkeit

  • Mandantentrennung und Verschlüsselung (Transport & Speicherung)


Arbeiten in einer anbieterunabhängigen KI-Infrastruktur

Der tisix ai workspace ist als anbieterunabhängige KI-Infrastruktur konzipiert und adressiert damit eine zentrale Herausforderung vieler Unternehmen: die Abhängigkeit von einzelnen Modellen. Statt auf nur einen Zugang zu setzen, bündelt die Plattform kommerzielle und Open-Source-Modelle in einer sicheren Architektur. Teams können über einen modellunabhängigen KI-Chat verschiedene Modelle parallel nutzen und bei Bedarf wechseln, ohne bestehende Wissensbestände auf unterschiedliche Systeme verteilen zu müssen.


Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Datenhoheit. Das Hosting kann auf EU-Servern oder On-Premise erfolgen und ist auf DSGVO-konforme Nutzung ausgelegt. Inhalte und Wissensbestände werden dabei nicht mit Dritten geteilt und nicht als Trainingsdaten für externe Modelle verwendet.

Ein KI-Setup ohne Vendor Lock-in schafft so die Grundlage, internes Wissen als strategisches Asset zu behandeln und langfristig abzusichern. Offene Standards sorgen dafür, dass die Architektur erweiterbar bleibt und sich bei Bedarf um neue Modelle ergänzen lässt. Rollenbasierte Zugriffssteuerung, etwa über SSO, sowie offene APIs unterstützen zudem Governance und IT-Sicherheit.


Du möchtest den tisix ai workspace testen? 

Lass uns gemeinsam prüfen, wie sich mit dem tisix ai workspace eine modellunabhängige, DSGVO-orientierte KI-Plattform in Ihrer Organisation aufbauen lässt.



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